Führung/Team
"Im Spiel des Lebens kommt es nicht so sehr darauf an, gute Karten zu haben, sondern auch mit schlechten Karten gut zu spielen.“
H.T.Leslie
Die Fußball-WM 2006 hat uns am Beispiel der Deutschen Nationalmannschaft beispielhaft gezeigt, wie stark eine Mannschaft sein kann, die den passenden Teamgeist lebt und in der die Stimmung stimmt. Obwohl viele andere Mannschaften wesentlich bessere Einzelspieler hatten, stieg sie innerhalb kürzester Zeit vom Außenseiter zum Mitfavoriten auf die Meisterschale auf. Und bei der EM 2008 scheiterte sie im Finale nur an Spanien - einer Mannschaft, die ebenfalls über einen außergewöhnlichen Teamgeist verfügte.
In guten Teams nutzt man die Stärken aller Teammitglieder. Unterschiedlichkeit wird als Chance zur Ergänzung erkannt. Die Mitglieder werden auf den Position eingesetzt, die ihren Fähigkeiten am ehesten gerecht werden. Und sie sind stets bereit, dort auszuhelfen, wo sie gerade gebraucht werden. Das funktioniert, wenn Team und Führung die selben Ziele verfolgen und alle ihr bestes geben.
Was wird nicht alles von einer Führungskraft verlangt und erwartet. Optimierung von Arbeitsabläufen, Umgang mit Stärken und Schwächen der Mitarbeiter, Mitarbeiterförderung und -forderung, Verteilung und Übernahme von Verantwortung, Zielfindung und -formulierung, Motivation, Kommunikation, Kontrolle, Kritik, Umgang mit Gruppendynamik, mit Konflikten usw., usw.. Doch was ist die wesentliche Aufgabe einer Führungskraft?
Im Kern geht es in der Führung darum, Demotivierungsfaktoren zu minimieren. So wird dem Mitarbeiter ermöglicht, sich selbst zu motivieren und Commitment zu leben.
Wie steht es um das Commitment der Mitarbeiter? Jener Mischung aus Identifikation mit dem Unternehmen, seinen Werten und Zielen? In Verbindung mit dem Wunsch und der Bereitschaft, sich persönlich für die Organisation zu engagieren? Diese Haltung entsteht nicht von selbst, sie ist das Ergebnis eines Prozesses, an dem die Mitarbeiter und die Führungskräfte teilhaben.
Eine Führungskraft kann der wesentlichste Motivationsfaktor für ihre Mitarbeiter sein. Ebenso auch der Demotivationsfaktor Nr.1. Inwiefern wird es ihr ermöglicht, an ihren persönlichen Schwächen zu arbeiten? Wurde die Führungskraft aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz befördert? Entspricht ihre Fachkompetenz auch ihrer Kompetenzentwicklung auf der zwischenmenschlichen Ebene?
Wie gut gelingt es, die Teammitglieder entsprechend ihrer Fähigkeiten einzusetzen? Unterforderung kann manchmal noch schlimmer sein als Überforderung.
Womit auf keinen Fall gemeint ist, dass eine Führungskraft "jedermanns Liebling" sein soll. Auch die Durchsetzungs- und Konfliktfähigkeit will geschult sein. Denn wie sagte schon Platon: "Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen."
Welcher Herausforderung Ihr Team auch gerade gegenüberstehen mag - je besser es zusammen arbeitet, desto größer sind seine Erfolgschancen. Rufen Sie an. Gemeinsam finden wir sicher eine Lösung für Ihre aktuellen Herausforderungen.
